Termine

Gesamtkosten 0,00 EUR

Login

Irreführung im Wettbewerbsrecht / UWG

Nach § 5 Abs. 1 Nr. 7 UWG dürfen keine unwahren oder sonstige zur Täuschung geeignete Angaben über Rechte des Verbrauchers gemacht werden. Dies würde eine wettbewerbswidrige Irreführung darstellen. Eine Irreführung liegt dabei Insbesondere dann vor, wenn sich die irreführenden Angaben auf Garantieversprechen oder Gewährleistungsrechte bei Leistungsstörungen beziehen.

Mehr zu Verbraucherrechten >

„Eine geschäftliche Handlung ist auch irreführend, wenn sie im Zusammenhang mit der Vermarktung von Waren oder Dienstleistungen einschließlich vergleichender Werbung eine Verwechslungsgefahr mit einer anderen Ware oder Dienstleistung oder mit der Marke oder einem anderen Kennzeichen eines Mitbewerbers hervorruft."

Mehr zur Verwechslungsgefahr >

Irreführung durch UnterlassenAuch das Verschweigen von Informationen kann zu einer unzulässigen Irreführung führen. Nach § 5a UWG ist auch die Irreführung durch Unterlassen unlauter. § 5a UWG verbietet zum einen die Täuschung durch sog. beredtes Schweigen (Abs. 1 und Abs. 2). Zum anderen begründet die Norm auch ganz konkrete Informationspflichten im Verkehr mit Verbrauchern auf (Abs. 3 und Abs. 4).

Details zur Irreführung durch Unterlassen >

Beim Product Placement werden Waren in Fernsehsendungen oder Filme prominent eingebunden, ohne dass dies auf den ersten Blick erkennbar wäre oder der Zuschauer darüber informiert würde. Product Placement kann eine besondere Form der Irreführung durch Unterlassen darstellen und wäre dann wettbewerbsrechtlich gem. § 5a Abs. 6 UWG unzulässig. 

Mehr zum Product Placement >

Werbung in redaktionellen Beiträgen ist wettbewerbsrechtlich unzulässig. Es liegt eine Irreführung durch Unterlassen nach § 5a Abs. 6 UWG vor. Daneben ist Werbung in redaktionellen Beiträgen auch presserechtlich verboten. Im Presserecht gilt das Gebot der Trennung von Werbung und redaktionellen Beiträgen. Werbung muss als solche immer erkennbar sein. Ein Verstoß gegen das Verbot von Werbung in redaktionellen Beiträgen verletzt somit sowohl die journalistischen Sorgfaltspflichten und die Pressegesetze. Daneben liegt zugleich auch eine unlautere geschäftliche Handlung nach § 5a Abs. 6 UWG vor.

Mehr zur redaktionellen Werbung >

Ihr Termin