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„Eine geschäftliche Handlung ist auch irreführend, wenn sie im Zusammenhang mit der Vermarktung von Waren oder Dienstleistungen einschließlich vergleichender Werbung eine Verwechslungsgefahr mit einer anderen Ware oder Dienstleistung oder mit der Marke oder einem anderen Kennzeichen eines Mitbewerbers hervorruft."

§ 5 Abs. 2 UWG stellt klar, dass eine geschäftliche Handlung auch irreführend ist, wenn sie ausschließlich wahre Angaben beinhaltet und an sich nicht täuscht, aber zu einer Verwechslungsgefahr zwischen den beworbenen Waren und anderen Produkten, Marken oder Kennzeichen anderer Hersteller oder Dienstleister führt.

Beispiel: Ein Unternehmer nennt sein Erfrischungsgetränk "Kocca Cola" und wirbt hierfür ausschließlich über akkustische Medien. Dadurch könnte der Eindruck entstehen, es handele sich um die bekannte Marke "Coca Cola".

Grundsätzlich ist bei § 5 Abs. 2 UWG allerdings zu beachten, dass die spezielleren individuellen Schutzrechte, insbesondere das Markenrecht, Vorrang haben. Daher kommt es nur in eher seltenen Fällen zur Anwendung des § 5 Abs.2 UWG.

Die Ware, Marke oder das Kennzeichen des Unternehmers muss dabei nicht tatsächlich mit denen anderer Unternehmer verwechselt werden. Es genügt, wenn auf Grund der Ähnlichkeit beispielsweise einer Marke die Gefahr besteht, dass das eine Unternehmen mit dem anderen verwechselt oder in Verbindung gebracht wird.

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