Personenbezogene Daten sind nach der gesetzlichen Definition des § 3 Abs. 1 BDSG Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person. Diese Person wird vom Gesetzgeber als Betroffener bezeichnet. 

Beispiele:

Einzelangaben über persönliche Verhältnisse des Betroffenen: Name, Anschrift, Geburtsdatum, Familienstand, Staatsangehörigkeit, Konfession, Beruf, Eigenschaften, Aussehen, Gesundheitszustand, Werturteile, Fingerabdrücke etc.

Einzelangaben über sachliche Verhältnisse des Betroffenen: Vertragliche Rechtsverhältnisse, Bauplanung, Grundbesitz, Bestehen eines Arbeitsverhältnisses, Teilnahme an einer Weiterbildungsveranstaltung, Führen eines Telefongesprächs etc.

Besondere Arten personenbezogener Daten sind Angaben über die rassische oder ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder philosophische Überzeugungen, Gewerkschaftszugehörigkeit, Gesundheit oder Sexualleben. Die Besonderen Arten personenbezogener Daten sind in § 3 Abs. 9 BDSG geregelt. Für diese geltenden strengere Anforderungen.

Das Gesetz nennt drei Fälle für den Umgang mit Daten: