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Der externe Betriebsvergleich ist eine Verprobungsmethode der Betriebsprüfung. Er wird auch äußerer Betriebsvergleich oder Richtsatzverprobung genannt. Beim externen Betriebsvergleich werden verschiedene Kennzahlen des von der Betriebsprüfung untersuchten Unternehmens mit Durchschnittszahlen der Branche verglichen. Abweichungen werden in einem gewissen Umfang akzeptiert. Bei auffälligen Unterschieden kann sich jedoch ein Verdacht auf eine strafbare Steuerhinterziehung ergeben. Die Überschreitung der Toleranzgrenzen ermöglicht dem Betriebsprüfer zudem, eine Schätzung der Besteuerungsgrundlagen vorzunehmen.

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Der interne Betriebsvergleich ist eine Methode der Verprobung, mit welcher die Betriebsprüfung Mängel bei der Gewinnermittlung eines Unternehmens aufdecken kann. Der interne Betriebsvergleich bezieht sich auf das konkrete Unternehmen. Der Betriebsprüfer vergleicht dabei die ihm vorliegenden Informationen (z.B. aus der Buchhaltung der Vorjahre) mit dem konkret zu beurteilenden Sachverhalt. Bei Widersprüchen kann der Verdacht auf eine fehlerhafte Steuererklärung bzw. auch auf eine Steuerhinterziehung auftreten.

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Der Zeitreihenvergleich ist eine Verprobungsmethode der Betriebsprüfung. Bei einem Zeitreihenvergleich werden verschiedene Zeiträume miteinander verglichen. Je nach Konzeption des Vergleichs, Art des Unternehmens und individuellem Umfang der zu vergleichenden Reihen können sich aus dem Reihenvergleich Auffälligkeiten ergeben, welche zu Nachfragen der Finanzbehörden, ggf. auch Ermittlungstätigkeiten der Steuerfahndung führen.

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Der Chi-Quadrat-Test ist eine mathematisch-statistische Methode, die zur Ermittlung unerkannter Steuerquellen eingesetzt wird. Grundlage des Chi-Quadrat-Tests ist die Erkenntnis, dass jeder Mensch individuelle Lieblingszahlen hat. Soweit Manipulationen in der Buchführung vorgenommen werden, werden auch diese Lieblingszahlen unbewusst verwendet. Mit dem Chi-Quadrat-Test kann festgestellt werden, ob statistisch betrachtet die in der vorliegenden Buchhaltung enthaltenen Zahlen von einer Standardverteilung abweichen. Ferner werden bestimmte Grenzwerte definiert, bei deren Überschneidung mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass der Steuerpflichtige seine Unterlagen manipuliert hat.

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Das Bendford´sche Gesetz wird bei der Verprobung von der Betriebsprüfung eingesetzt. Nach dem Benford´schen Gesetz ist im Grundsatz davon auszugehen, dass einzelne Ziffern in der Buchhaltung in einer bestimmten Häufigkeit auftreten. Von dieser statistisch typischen Verteilung wird bei Manipulationen in der Buchführung regelmäßig abgewichen. Es kann also nach dem Benford´schen Gesetz bei einer Abweichung der tatsächlichen von der statistischen Verteilung auf eine Manipulation der Buchhaltung geschlossen werden.

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Sofern eine steuerpflichtige Person ein größeres Vermögen aufweist und das Einkommen aus verschiedenen Quellen stammt, ist die Methode der Vermögenszuwachsrechnung eine häufige Methode der Betriebsprüfung um die tatsächliche Besteuerungsgrundlage zu prüfen bzw. festzustellen.

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Bei übersichtlichen und überschaubaren Vermögensverhältnissen des Steuerpflichtigen, nutzt die Betriebsprüfung als Methode oft die Geldverkehrsrechnung. Im Wesentlichen werden dabei die Einnahmen und Ausgaben näher untersucht.

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