Bestimmte Grundlagen und Instrumente gelten einheitlich für eine Vielzahl von Verfahren. Diese sind Gegenstand des allgemeinen Verfahrensrechts. Grundlegend lassen sich außergerichtliche und gerichtliche Verfahren unterscheiden. Die gerichtlichen Verfahren untergliedern sich weiter in Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes, Hauptsacheverfahren und Vollstreckungsverfahren.

Beim allgemeinen Verfahrensrecht sind in Abhängigkeit von der Einschaltung eines Gerichts zunächst

 zu unterscheiden

Typischer Weise werden Ansprüche zunächst im unmittelbaren Kontakt zum Gegner geltend gemacht oder abgewehrt. Ein Gericht wird nicht eingeschaltet. Insoweit spricht man von außergerichtlichen Verfahren. Bei den außergerichtlichen Verfahren hat vor allem die Abmahnung große Bedeutung. Mit dieser können Unterlassungsansprüche schnell und kostengünstig durchgesetzt werden. Dies ist regelmäßig für beide Parteien vorteilhaft.

Gelingt eine zufriedenstellende Lösung eines Konflikts nicht, so muss das zuständige Gericht mit einem geeigneten Verfahren angerufen werden. Das Gericht entscheidet den Rechtsstreit dann abschließend und verbindlich in einem gerichtlichen Verfahren. Grundsätzlich ist bei den gerichtlichen Verfahrensarten zwischen dem

zu unterscheiden. 

Dem einstweiligen Rechtsschutz kommt unter anderem im gewerblichen Rechtsschutz und im Medienrecht eine besonders hohe Bedeutung zu. Die Schäden die dort durch Rechtsverletzungen eintreten können, sind oft irreversibel und nachhaltig. Mit der einstweiligen Verfügung als Instrument des einsteiligen Rechtsschutzes kann hierauf schnell reagiert werden.