Unmittelbare Cash-Flow-Prognose

Mit der unmittelbaren Cash-Flow-Prognose können Immaterialgüter wie z.B. Marken bewertet werden. 

Die Methode der unmittelbaren Cash-Flow-Prognose ist ein kapitalwertorientiertes Bewertungsverfahren.

Der Wert eines Immaterialguts ergibt sich aus den zukünftig durch die Verwendung des Immaterialguts (z.B. Marke, Know-how, Technologie, Design etc.) erzielbaren Cash-Flows, diskontiert mit einem risikoadjustierten Kapitalisierungszinssatz. Die Laufzeit der Cash-Flow ist dabei separat zu ermitteln.

Es muss folglich zunächst ermittelt werden, welche Cash-Flows sich erzielen lassen. Diese Cash-Flows müssen spezifisch auf das zu bewertenden Immaterialgut bezogen sein. Sodann ist ein Kapitalisierungszinssatz zu ermitteln. Dieser sollte sich an dem jeweiligen Bewertungsanlass orientieren. Für bilanzielle oder steuerliche Zwecke sollten die Kapitalkosten vom Kapitalmarkt abgeleitet werden, um einen objektiven Ansatz zu gewährleisten.

Das Vorgehen bei der Anwendung der unmittelbare Cash-Flow-Prognose entspricht der obigen Darstellung beim kapitalwertorientierten Bewertungsverfahren.[1]

Barwert Grafik


[1] Weitere Einzelheiten zur Cash-Flow-Prognose: Fezer, Fischer/Menninger, Hdb. d. Markenpraxis, 3. Aufl. 2016 *, II. 2. Rn. 114 ff.

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