Residualwertmethode

Mit der Residualwertmethode können Immaterialgüter (z.B. Marken oder Patente) bewertet werden.

Als weiteres kapitalwertorientiertes Bewertungsverfahren kann auch die Residualwertmethode angewendet werden. 

Der Wert eines Immaterialgutes ergibt sich bei der Residualwertmethode als Residualwert aus dem Gesamtunternehmenswert nach Abzug der Wertbeiträge aller anderen materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände (residual = als Reserve zurückbleibend). 

Die Berechnung des Markenwerts nach der Residualwertmethode kann beispielsweise wie folgt durchgeführt werden:

    Gesamtunternehmenswert

./. Sachanlagevermögen

./. Finanzanlagen

./. Umlaufvermögen

./. Immaterielle Vermögensgegenstände (Kundenstamm, Goodwill, Patente, andere Marken)

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= zu ermittelnder Markenwert

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