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Deutsches Steuerrecht gilt im Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland. Es regelt diejenigen Sachverhalte und Verfahren des Steuerrechts, welche im Ergebnis zu einem Steueraufkommen des Bundes, der Länder oder Gemeinden führen. Ein Steueraufkommen kann dabei auch aus unterschiedlichen Auslandsbezügen resultieren. In Deutschland steuerbare Sachverhalte müssen nicht zwingend oder ausschließlich im Inland belegen sein. Grundlegend zu unterscheiden sind das materielle Steuerrecht, welches in speziellen Einzelsteuergesetzen unterschiedliche Steuerarten regelt und das Steuerverfahrensrecht.

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Im deutschen Steuerrecht werden verschiedene Steuerarten unterschieden. Bei der Einteilung können unterschiedliche Kategorien verwendet werden. Häufig wird zwischen Besitzsteuern, Verkehrssteuern und Verbrauchssteuern unterschieden.

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Die Einkommensteuer ist eine Steuerart im deutschen Steuerrecht. Sie ist im Einkommensteuergesetz (EStG) geregelt. Der Besteuerungstatbestand knüpft an die Erzielung bestimmter Einkünfte an, z.B. an Arbeitseinkünfte. Steuerpflichtig sind vor allem Personen mit einem Wohnsitz in Deutschland. Dass und in welcher Höhe steuerpflichtiges Einkommen entstanden ist erfährt das Finanzamt regelmäßig vom Steuerpflichtigen selbst. Dieser ist in vielen Fällen zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet.

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Die Kapitalertragssteuer ist eine besondere Form der Einkommensteuer. Einzelheiten hierzu regelt § 20 Einkommensteuergesetz (EStG). Steuerpflichtig ist demnach nicht nur, wer für sein Kapital von der Bank Zinsen, sondern auch wer Gewinnausschüttungen bei Aktien erhält, sogenannte Dividendenerlöse.

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Die Lohnsteuer ist eine Erhebungsform der Einkommensteuer und wird bei Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit als sogenannte Quellensteuer erhoben. Sie ist wie die Einkommesteuer ebenfalls im Einkommensteuergesetz (EStG) geregelt. Die Besteuerung knüpft an die Erzielung von Arbeitseinkünften an. Steuerpflichtig ist grundsätzlich der in Deutschland lebende Arbeitnehmer. Die Abführung der Lohnsteuer an das Finanzamt übernimmt jedoch der Arbeitgeber, so dass sich der eigentlich Steuerpflichtige oftmals wenig mit der Lohnsteuer auseinander setzen muss, insbesondere da in der Regel keine gesonderte Einkommesteuererklärung für die Lohnsteuer notwendig ist.

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Die Körperschaftsteuer ist eine besondere Art der Einkommensteuer für bestimmte juristische Personen. Besteuert wird das Einkommen, das die juristische Person während des Kalenderjahres bezogen hat. Geregelt ist die Körperschaftsteuer zum einen im Einkommensteuergesetz (EStG) und zum anderen im Körperschaftsteuergesetz (KStG). Das körperschaftsteuerpflichtige Einkommen muss dem Finanzamt jährlich im Wege der Steuererklärung mitgeteilt werden.

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Der Umsatzsteuer nach deutschem Steuerrecht unterliegen die in § 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) genannten Umsätze, insbesondere Lieferungen und sonstige Leistungen, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens ausführt. Von zentraler Bedeutung ist insoweit der Begriff des Unternehmers und des Unternehmens. Nur wenn ein Unternehmer im Rahmen seines Unternehmens handelt, fällt Umsatzsteuer an.

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