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Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) regelt verschiedene Tatbestände unlauterer Handlungen. Der Anwendungsbereich der einzelnen Tatbestände unterscheidet teilweise unterschiedliche Zielgruppen. Es ist zu differenzieren, ob sich die geschäftliche Handlung an einen Unternehmer (B2B), einen Verbraucher (B2C) oder an einen sonstigen Marktteilnehmer (B2X) richtet. Je nach Zielgruppe sind unterschiedliche Normen des UWG einschlägig und es ergeben sich unterschiedliche Prüfungsfolgen der einzelnen Tatbestände.

Tatbestände unlauterer Handlungen

 

 

Vergleich der unlauteren Handlungen

Im Vergleich stellen sich die unlauteren Handlungen wie folgt dar:

 

Unternehmen
(B2B)

Verbraucher
(B2C)

sonst. Marktteiln.
(B2X)

 1. Unzulässigkeit § 3 Abs. 3 i.V.m. Anh. („Schwarze Liste“)

 

 

 2. Spezielle Unzulässigkeit 

      Rechtsbruch, § 3a UWG

      Mittbewerberschutz, § 4 Nr. 1 – 4 UWG

   

      Irreführung, §§ 5, 5a Abs. 1 UWG

      Vergleichende Werbung, § 6 UWG

      aggressive gesch. Handlungen, § 4a UWG

 

      Vorenthalten wesentl. Inform., § 5a Abs. 2 UWG

 

 

      jeweils i.V.m. § 3 Abs. 1 UWG

 3. Unzum. Belästigung, § 7 Abs. 1, 2 Nr. 3 - 4 UWG

                                    § 7 Abs. 1, 2 Nr. 1 - 2 UWG

 

 

 4. Allgemeine Unzulässigkeit

      Verbrauchergeneralklausel, § 3 Abs. 2 UWG 

 

 

      Unternehmergeneralklausel, § 3 Abs. 1 UWG 

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