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Bei besonders übersichtlichen und überschaubaren Vermögensverhältnissen des Steuerpflichtigen, nutzt die Betriebsprüfung als Schätzungsmethode oft die Geldverkehrsrechnung. Im Wesentlichen werden dabei die Einnahmen und Ausgaben näher untersucht.

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Schätzungen des Finanzamts können unter bestimmten Voraussetzungen beseitigt werden. Idealerweise kann schon im Veranlagungsverfahren auf eine möglichst günstige Schätzung hingewirkt und Rechtsmittel damit vermieden werden. Falls dies nicht möglich ist, besteht gegen Schätzungen sowohl außergerichtlicher, als auch gerichtlicher Rechtsschutz. Wichtig ist dabei zunächst vor allem ein schnelles Handeln, da die jeweiligen Rechtsmittel  fristgebunden sind. Sie sollten in der Regel innerhalb eines Monats eingelegt werden.  

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Bei der Betriebsprüfung werden unterschiedliche Methoden eingesetzt, um zu überprüfen, ob die vom Steuerpflichtigen eingereichten Steuererklärungen auch tatsächlich alle steuerlich relevanten Sachverhalte korrekt und in voller Höhe erfassen. Zunächst wertet der Betriebsprüfer selbstverständlich sämtliche Informationen aus, die ihm zur Verfügung stehen. Bei Bedarf wird er zusätzliche Informationen beschaffen. Eine besondere Bedeutung kommt bei der Betriebsprüfung auch sog. Verprobungsmethoden bzw. mathematisch-statistischen Methoden zu. Außerdem existieren Prüfungsmethoden, die bevorzugt von der Steuerfahndung eingesetzt werden.

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Die Prüfungsanordnung ist eine zwingend notwendige Bedingung für die Durchführung einer Betriebsprüfung. Durch sie bestimmt das Finanzamt den Umfang der Prüfung in sachlicher und zeitlicher Hinsicht. Alle Prüfungsmaßnahmen müssen durch die schriftlich zu erteilende und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung versehene Prüfungsanordnung (§ 196 AO) gedeckt sein. Parallel wird der Steuerpflichtige durch die Prüfungsanordnung zur Duldung und Mitwirkung an der Prüfung verpflichtet. Gegen die Prüfungsanordnung kann Einspruch eingelegt werden und so im Erfolgsfall eine Betriebsprüfung verhindert werden.

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Durch einen Mittelherkunftsnachweis kann der Steuerpflichtige gegenüber dem Finanzamt erläutern, woher er die finanziellen Mittel für bestimmte Ausgaben oder Anschaffungen hat. Der Mittelherkunftsnachweis kann vom Betriebsprüfer angefordert werden, wenn Sachverhalte unklar sind. Der Steuerpflichtige ist vor allem gem. § 90 der Abgabenordnung (AO) zur Mitwirkung verpflichtet. Problematisch kann ein Mittelherkunftsnachweis sein, wenn durch die entsprechende Mitwirkung des Steuerpflichtigen eine Steuerhinterziehung oder ein anderes Steuerdelikt offen gelegt werden würde. Hier sind die Reaktionen genaustens abzuwägen.

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Der interne Betriebsvergleich ist eine Methode der Verprobung, mit welcher die Betriebsprüfung Mängel bei der Gewinnermittlung eines Unternehmens aufdecken kann. Der interne Betriebsvergleich bezieht sich auf das konkrete Unternehmen. Der Betriebsprüfer vergleicht dabei die ihm vorliegenden Informationen (z.B. aus der Buchhaltung der Vorjahre) mit dem konkret zu beurteilenden Sachverhalt. Bei Widersprüchen kann der Verdacht auf eine fehlerhafte Steuererklärung bzw. auch auf eine Steuerhinterziehung auftreten.

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Sofern eine steuerpflichtige Person ein größeres Vermögen aufweist und das Einkommen aus verschiedenen Quellen stammt, ist die Schätzungsmethode der Vermögenszuwachsrechnung eine beliebte Methode der Betriebsprüfung um die tatsächliche Besteuerungsgrundlage festzustellen.

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