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Bei einem Filmwerk (§ 2 Abs. 1 Nr. 6 UrhG) handelt es sich um eine bewegte Bildfolge durch Aneinanderreihung in kurzer Zeitfolge nacheinander aufgenommener Einzelbilder (vgl. BGHZ 26, 52, 55 - Sherlock Holmes). Filmwerke  setzen sich aus verschiedenen Werken, z.B. aus Sprachwerken (Drehbuch), Musikwerken, Werken der Baukunst (Kulisse), Lichtbildwerken etc. zusammen. Hinzu kommen verschiedene Leistungsschutzrechte, insbesondere die Leistungen der ausübenden Künstler (Schauspieler).

Ebenso wie bei den Lichtbildwerken, muss bei Filmwerken die Werkeigenschaft gem. § 2 Abs. 2 UrhG vorliegen. Anderenfalls sind Filme nur Laufbilder i.S.d. § 95 UrhG und damit dem Leistungsschutzrecht unterworfen.

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