Anh. UWG Nr. 6: Bait-and-Switch

Nach Anh. Nr. 6 unzulässig sind „Waren- oder Dienstleistungsangebote im Sinne des § 5a Abs. 3 zu einem bestimmten Preis, wenn der Unternehmer sodann in der Absicht, statt dessen eine andere Ware oder Dienstleistung abzusetzen, etwas Fehlerhaftes vorführt oder sich weigert zu zeigen, was er beworben hat, oder sich weigert, Bestellungen dafür anzunehmen oder die beworbenen Leistungen innerhalb einer vertretbaren Zeit zu erbringen“.

Dieser Tatbestand erfasst Fallgestaltungen, in denen der Werbende versucht, Kunden anzulocken, um ihnen andere Waren unterzuschieben, die Kunden also umzudrehen. Das spielt in der Praxis bisher keine Rolle. Zu beachten ist, dass eine entsprechende Absicht gegeben sein muss.

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